"LEBEN IN DER VERBANDSGEMEINDE SIMMERN"

Die führende Position von Simmern und seines Umfelds möchte ich auch in den nächsten Jahren festigen und ausbauen. Nach der Erschließung und erfolgreichen Vermarktung zahlreicher Wohngebiete in der Stadt und den Gemeinden, muss nun den Ortskernen unsere erhöhte Aufmerksamkeit gelten.

Genauso wie für die Simmerner Innenstadt müssen auch einige Ortskerne revitalisiert werden. Erste Schritte, die die Simmerner Innenstadt betreffen, sind bereits eingeleitet. So ist unter anderem ein Hotel in der Innenstadt geplant. Außerdem gibt es Gespräche über eine Revitalisierung des Geländes gegenüber der Sparkassenhauptstelle. Zudem muss man bei einer immer älter werdenden Gesellschaft auch den Aspekt des „barrierefreien Wohnens“ stärker berücksichtigen.

Um Familien den Spagat zwischen Kindern und Beruf zu erleichtern, wäre es auch durchaus sinnvoll, dass in Kooperation mit den Schulen (Gymnasien, Regionale Schule und Schöllhammer-Grundschule) eine gemeinsame Mensa errichtet wird. Zudem sollte erreicht werden, dass die regionale Schule eine Ganztagsschule wird. Was den Sektor Freizeit und Erholung betrifft, ist nach der Gründung des Naturparks Soonwald-Nahe, vor allem das Informationszentrum über den Naturpark im Simmerner Schloss von Bedeutung. Urlauber, Wanderer und Ausflügler können sich hier schnell und dennoch sehr umfassend über den Naturpark auf Schautafeln, Videoanimationen und Exponaten informieren.

Zudem ist geplant, dass die Region noch stärker ihr kulturhistorisches Gesicht präsentiert. Dazu zählt unter anderem eine Darstellung des Bergbaus bei Tiefenbach sowie des Schieferabbaus in Gemünden. Der Ausflügler und Urlauber soll nicht nur unsere herrliche Natur erleben, sondern auch die Kultur des Simmerner Landes und des Hunsrücks.



Wo steht unsere Verbandsgemeinde

Blick auf eine starke Region

Das Herz des Hunsrücks schlägt im Simmerner Land. Rund 19000 Menschen haben hier  ihren Lebensmittelpunkt, 8700 Menschen ihren Arbeitsplatz. Mit der Stadt Simmern im Zentrum ist die Verbandsgemeinde zudem Fixpunkt für mehr als 100000 Menschen, die hierher zum Einkaufen kommen. Und nicht nur das. Unsere Verbandsgemeinde ist auch ein wichtiger wirtschaftlicher Standort. Ein Technologie- und Gründerzentrum konnte in einem ehemaligen Sanitätsdepot bei Ohlweiler errichtet werden. Dieses Gründerzentrum wird zurzeit für weitere Existenzgründer erweitert. Eine ähnlich positive Perspektive bietet das BioWärmeZentrum Rheinland-Pfalz, das in wenigen Wochen ebenfalls in Ohlweiler seine Tore öffnen wird. Der Hunsrück bietet mit diesem Zentrum, das in einer Dauerausstellung die jüngsten Ergebnisse bei der Verwertung der erneuerbaren Energieträger Holz und Sonne zeigt, ein breites Podium für die Spitze der Forschung. 

Eine ebenso erfreuliche Entwicklung haben in den vergangenen Jahren die Simmerner Gewerbegebiete genommen. Dies gilt sowohl für den Industriepark Simmern, das Dienstleistungszentrum Sonnenhof und das Gewerbegebiet an der Koblenzer Straße. Auf den erschlossenen mehr als 40 Hektar haben sich hier zukunftsweisende Betriebe niedergelassen und neue Arbeitsplätze geschaffen. Vor acht Jahren waren hier nur Wiesen und Äcker.    Zudem konnte im vergangenen Jahr die überregionale Verbrauchermesse HiR mit rund 140 Ausstellern 11500 Besucher nach Simmern locken. Im Frühjahr 2006 wird die nächste HiR stattfinden, erwartet werden dabei mindestens 150 Aussteller.  

Simmern ist zudem eine Schulstadt. 5000 junge Menschen erhalten hier das entscheidende Rüstzeug für ihren weiteren Lebensweg, sei es am traditionsreichen Herzog-Johann-Gymnasium, am neuen Wirtschaftsgymnasium, an den Fachoberschulen und Fachschulen, der Regionalen Schule, der Hunsrück Schule oder an den beiden Grundschulen. Dabei hat sich die Situation in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Das Wirtschaftsgymnasium wurde an der Berufsbildenden Schule errichtet, die Hauptschule wurde zur Regionalen Schule ausgebaut, die Dr. Schöllhammer-Grundschule erhielt eine neue Sporthalle, und  sowohl an der Regionalen Schule als auch an der Grundschule wurde eine Hausaufgabenbetreuung eingeführt. Zudem wurde in Kooperation mit der Schöllhammer-Grundschule eine Ganztagsschule an der Rottmannschule errichtet.

Neben der Stadt hat sich aber auch die gesamt Verbandsgemeinde in den vergangenen acht Jahren positiv gewandelt. Der Schinderhannesradweg, der mittlerweile von Pfalzfeld über Simmern nach Gemünden führt, erfreut sich dabei einer immer größeren Beliebtheit. 

Zudem konnte das Naturfreibad Simmern durch eine Verpachtung nicht nur gesichert werden, sondern es erhielt auch neue, publikumsfreundlichere Attraktionen. 



Wasser ist der Ursprung allen Lebens

Unser Wasser kommt überwiegend aus dem Soonwald, insbesondere dem Lametbachtal. Mittlerweile elf Tiefbrunnen,  von denen einer erst im vergangenen Jahr erschlossen wurde, sorgen dafür, dass aus den rund 7.000 Hausanschlüssen in unserer Verbandsgemeinde bestes Hunsrücker Wasser sprudelt. Wasser von bester Qualität, das von der Quelle bis zum Hahn über ein Verbundleitungssystem in alle Haushalte und Betriebe unserer 31 Gemeinden und der Stadt Simmern fließt. Eine in den letzten Jahren installierte Fernwirkanlage garantiert eine effiziente Kontrolle der Brunnenstände, Wasseraufbereitungen und Transportleitungen. Trotz riesiger Investitionen haben wir mit 88 Cent pro Kubikmeter den niedrigsten Wasserpreis in ganz Rheinland-Pfalz.


Unsere Bäche: Lebensraum für viele Fische

 

Simmerbach, Kauerbach, Külzbach – um den Artenreichtum in unseren Bächen stand es vor einem Jahrzehnt leider noch nicht zum Besten. Zum Beispiel Bachforellen gab es in diesen Gewässern kaum. Mittlerweile besitzen die Bäche in unserer Verbandsgemeinde eine ausgezeichnete Wasserqualität. Erreicht wurde dies nicht zuletzt durch die Errichtung von zwei zentralen Kläranlagen und die Renaturierung verschiedener Bäche im Rahmen des Naheprogramms. Die Gruppenkläranlage unterhalb von Ravengiersburg, die in meiner Amtszeit gebaut wurde, säubert alle Schmutzwässer südwestlich von Simmern nach den neusten ökologischen Gesichtspunkten. Damit belasten sie nicht mehr unsere Gewässer.

Unsere Bäche haben allerdings nicht diese hohe Qualität, wenn es nicht die ehrenamtliche Mithilfe von vielen Bürgern in unserer Verbandsgemeinde geben würde, die eine so genannte Bachpatenschaft für einen Teil unserer Gewässer übernommen hätten.  Denn die Bachpaten wissen vor Ort, wie es um das Gewässer steht, schützen und säubern das Bachbett und die Ufer von Müll, pflegen die Pflanzen- und Tierbestände und alarmieren die Behörden sofort, wenn ungewöhnliche Verschmutzungen auftreten. So tummeln sich in unseren Bächen wieder Bachforellen, Rotaugen und Döbel , und der hier ausgestorbene Biber hat sich kürzlich wieder am Simmerbach angesiedelt.

 

Impressum: Ingo Hammacher & Partner. Marketing & Sales Services.